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Verteilung

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Deutschland besitzt ein gut ausgebautes, weit verzweigtes und sehr zuverlässiges Stromnetz. Doch im Zuge der Wende hin zu erneuerbaren Energien und des Ausbaus der innereuropäischen Vernetzung wird das deutsche Stromnetz vor drei große Herausforderungen gestellt. Diese sind:

  1. Ungleichmäßige Stromerzeugung
  2. Dezentrale Stromerzeugung
  3. Stärkere grenzübergreifende Vernetzung

Zunächst müssen starke Schwankungen durch ungleichmäßige Stromerzeugung der regenerativen Energien ausgeglichen werden. Während der Strom bisher nur in eine Richtung floss, muss nun durch den Ausbau privater Energieerzeugung der Fluss vom bisherigen Verbraucher zurück ins Netz bewältigt werden. Unser Stromnetz ist aufgrund seiner zentralen Lage im Herzen Europas gefordert, wenn es um die Herausforderungen des grenzübergreifenden Stromhandels geht.

Diese Herausforderungen können nur durch eine ganzheitliche Betrachtung von Energieerzeugung, –transport und –verbrauch begegnet werden. Das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) und das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG), sowie technische Neuerungen beim Netzaufbau ebnen den Weg zu einer funktionierenden Energieverteilung. Intelligente Netze („smart grids“) werden durch die zunehmenden Kommunikationsmöglichkeiten attraktiv und könnten zu einer neuen, effizienteren Weise führen, wie Strom transportiert und verteilt wird.

Kandidaten zur Entlastung des Stromnetzes sind nebst mobilen Energiespeichern wie Elektroautos auch das riesige unterirdische Gasnetz.

Eines steht heute schon fest: Keine Energiewende ohne Netzausbau!

Das Future Energy Forum ist Ihre Plattform, um Ihre Ansichten, Ideen, Ihre Politik und Ihre Forschung zur Energieverteilung der Zukunft zu teilen.

Beiträge vom Future Energy Forum 2014

Quellen